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Einzelhändler feiern Erfolge mit Gutschein- und Angebote-Apps

App Annie

Gutschein- und Angebote-Apps fügen sich nahtlos in die Customer Journey ein und führen zu starker Nutzerinteraktion. Einzelhändler auf der Suche nach Erfolgsstrategien sollten sich auf diese Apps konzentrieren.

2016 war ein Jahr der tiefgreifenden Veränderungen für die Einzelhandelsbranche. Und der Großteil dieser Veränderungen war auf Mobile zurückzuführen. Es ist unbestritten, dass der Großteil der Kunden mobile Anwendungen während des Einkaufserlebnisses sehr gut annimmt. Dieser Eindruck wird gestützt durch die 500 Millionen Downloads, die durch die 200 wichtigsten Einzelhandels-Apps alleine im Jahr 2016 über iOS und Google Play zusammen generiert wurden. Gutschein- und Angebote-Apps nehmen einen beeindruckenden Platz in dieser weiterhin wichtigen Branche ein.

In Bezug auf Downloads je App lagen 2016 in der extrem umkämpften mobilen Einzelhandelsbranche in den Vereinigten Staaten Gutschein- und Angebote-Apps sowohl vor Digital First als auch vor Bricks-and-Clicks Einzelhändlern. Im Durchschnitt konnten Gutschein- und Angebote-Apps um 30 % höhere Downloadzahlen vorweisen als die 200 wichtigsten Einzelhandels-Apps nach Downloads über iOS und Google Play zusammen. Genau genommen lagen Gutschein- und Angebote-Apps in dieser Metrik nur hinter Peer-to-Peer Marktplätzen.

 

Insgesamt beweisen Gutschein- und Angebote-Apps eine große Vielseitigkeit. Sie bieten Vorzüge sowohl in der App, als auch im Ladengeschäft, ebenso wie während des gesamten Einkaufsprozesses, von der Suche über den Kauf bis hin zu Treue- und Belohnungsaktionen nach dem Kauf. Einzelhändler sollten sich auf der Suche nach strategischen Partnerschaften an diesen Apps orientieren, um die besten Vorgehensweisen für eine nahtlose Omnichannel Customer Journey herauszuarbeiten.

Führende Gutschein-Apps werden täglich genutzt

Im Durchschnitt öffnen Nutzer die führenden Gutschein- und Angebote-Apps mehr als einmal am Tag. Sie sind daher fast so „sticky“ wie die beliebten Apps Pinterest, Netflix und CNN News. Ein Teil der täglichen Routine seiner Nutzer zu werden ist der Schlüssel zum Erfolg einer App. Tägliche Nutzung lässt darauf schließen, dass das Leistungsversprechen und die Funktionen einer App mit den täglichen Bedürfnissen ihrer Nutzer korrelieren, und dass die App zum unverzichtbaren Teil des Einkaufserlebnisses geworden ist.

Nutzer rufen nicht nur regelmäßig Gutschein- und Angebote-Apps auf, sie verbringen auch sehr viel Zeit mit ihnen. Dies lässt darauf schließen, dass diese Apps ihren Nutzern ein starkes Leistungsversprechen machen, wie z.B. Geld oder Zeit zu sparen, oder weniger Reibereien während des Kaufprozesses zu erleben.

 

 

Die Zeit, die jeder Nutzer mit der App shopkick verbringt, stieg im April 2017 auf Android Smartphones im Jahresvergleich um 15 % in den Vereinigten Staaten, und schob die App damit unter den Gutschein- und Angebote-Apps weit nach vorne. Shopkick hat kontinuierlich neue Funktionen eingebaut und sein Angebot an unterstützten Geschäften ausgeweitet, um so die mit der App verbrachte Zeit zu steigern. Eine dieser Funktionen ist „Shopkick Grocery“, die im April 2017 zugefügt wurde. Damit dehnt Shopkick seine Reichweite auf den Lebensmitteleinzelhandel aus. Einkaufszettel und Rezepte leiten Nutzer in die Lebensmittelgeschäfte, die die entsprechenden Produkte vorrätig haben, und liefern somit einen nahtlosen Strom an neuen Nutzern gegen Belohnungen.

Da der Lebensmitteleinzelhandel in den Vereinigten Staaten einen jährlichen Umsatz von 770 Mrd. USD generiert, ist es nicht verwunderlich, dass Gutschein-Apps wie shopkick, Ibotta, und Flipp eine wesentliche Rolle im Einkaufsprozess für Lebensmittel spielen möchten. Mit diesen Apps sparen Nutzer nicht nur Geld und Zeit, sie erhalten sogar teilweise noch Geld dafür zurück, dass sie die App nutzen. Einzelhändler sollten sich mit dem Thema Gutschein- und Angebote-Apps befassen, wenn sie nach Taktiken suchen um ihre „stickiness“ zu verbessern und letztendlich mehr Umsatz aus ihren eigenen mobilen Bemühungen generieren möchten.

Ibotta betont bewährte Vorgehensweisen

Ibotta ist eine App, die nach Kundeninteraktion ganz vorne dabei ist. Unter Android Phone Nutzern lag sie im April 2017 auf Platz 2 nach verbrachter Zeit je Nutzer unter den Gutschein- und Angebote-Apps in den Vereinigten Staaten. Außerdem konnte Ibotta seine aktiven Nutzer pro Monat (MAU) in den Vereinigten Staaten innerhalb von nur zwei Jahren verdoppeln.

 

Dieser Erfolg von Ibotta innerhalb eines solch kurzen Zeitraum lässt sich auf eine Reihe verschiedener Faktoren zurückführen. Die App spricht viele Einkäufer an, indem sie eine große Bandbreite an Einzelhändlern unterstützt, sowohl In-App als auch im Ladengeschäft. Außerdem werden verschiedene Auszahlungsmöglichkeiten angeboten, wie Geschenkkarten, Venmo oder PayPal. Mit Venmo und PayPal, die in den USA jeweils gut über 10 Mio. MAU über iPhone und Android verzeichnen - das ist mehr als die meisten Direktkundenbanken vorweisen können - wird deutlich, dass Ibotta darauf aus ist, seine eigene Nutzerbindung zu erhöhen, indem es die bestehenden App-Gewohnheiten von Nutzern anspricht. Diese Flexibilität, die es ermöglicht, sich den täglichen Lebensumständen der Nutzer anzupassen, hat zu der erfolgreichen Entwicklung im Bereich Nutzerbindung bei Ibotta geführt.

Was Einzelhändler von Gutschein- und Angebote-Apps lernen können

Gutschein- und Angebote-Apps konnten in den Vereinigten Staaten substanzielles Wachstum bei den Konsumenten verzeichnen. Einzelhändler sollten diese Apps für Partnerschaften in Betracht ziehen, deren Nutzer in ihren Nutzerakquisebemühungen berücksichtigen, und von erfolgreichen App-Funktionen lernen. In einer Branche, in der mobiler Erfolg gleichbedeutend ist mit Markterfolg, sollten Einzelhändler ihre Hausaufgaben machen - oder damit rechnen, abgehängt zu werden.

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2017 M06 8

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